Ableben Rudi Kneidinger

Wie alles Begann:

Nach einer Anzeige auf einer Anschlagtafel am Rathaus zu einem Informationsabend für Fluginteressenten folgte der 1.Flug 25.2.1979 und schon knapp zwei Monate später der erste Alleinflug 11.4.1979

Die fliegerische Laufbahn hatte begonnen und auf die Flugprüfung zum Segelflugschein 21.6.1979   folgten   ca. 1000 Starts und ebenso viele Stunden.

Es sollte nicht die einzige Ausbildung bleiben. Rudi erlernte auch das Fliegen mit einem Motorflugzeug und erhielt die Privatpilotenlizenz 24.6.1980. Auch mit dem Motorflugzeug war er über 1000 Std in der Luft bei mehr als 2200 Starts und Landungen.

Als Motorflieger war Rudi immer wieder mit Vereins- bzw.- Fliegerkollegen unterwegs. Die Flugausflüge reichten von Zell am See bis Trencin, von Norddeutschland bis Mali Lošinj. Ob jetzt in Tschechien oder in Damme, auch der gesellschaftliche Aspekt war Ihm immer wichtig. Unvergessen auch die Fliegerlager in Scharnstein, Micheldorf  oder Trieben sowie die alljährlichen Vergleichskämpfe im Zielanden mit St. Georgen. Die Fliegerei lässt uns eben ein Stück näher zusammenrücken.

Für den Flugverein war KNEIRU seit dem Jahr 1986 Segelfluglehrer und ab dem Jahr 1988 auch Ausbildungsleiter im Segelflug aktiv. Mit über 3400 Schulungsstarts und hunderten Flugstunden brachte er knapp 100 Schüler das Fliegen bei.

Zu den kamen Flugzeug-Schleppflüge, Bannerflüge sowie Absetzsprünge für Fallschirmspringer, u.v.m.

Als Vereinsfunktionär war Rudi Kneidinger ab 1983 Sektionsleiter Stv Segelflug dann 1984 Schriftführer sowie 1998 Obmann Stv im Hauptverein ESV-Amstetten tätig.
Mit 2003 wurde Obmann des ESV-Amst Flugsport. Ab 2016 unterstützte er den Verein wieder Schriftführer. Dazu kam auch die Spartenleitung desASKÖ-NÖ Segelflug im Bezirk Amstetten und war auch hier eine unglaubliche Stütze für den Flugsport.

Wir verlieren mit Rudi nicht nur einen Fliegerkollegen, einen Funktionär, einen Fluglehrer und leidenschaftlichen Flieger, wir verlieren auch einen Freund.

Glück ab, gut Land